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BZ 20.1.: Handballer reisen zum Schlusslicht

Timo Meyn. Foto: Brinkmann

Timo Meyn. Foto: Brinkmann

Bremervörde. Am Wochenende beginnt die Rückrunde. Für den TSV Bremervörde gibt es zum Auftakt eine vermeintlich leichte Aufgabe. Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga spielt am Sonntag um 16.30 Uhr bei der HSG Wilhelmshaven, mit 3:23 Punkten Tabellenletzter. Von Michael Brinkmann

Der TSV Bremervörde fährt als haushoher Favorit an die Küste, doch Trainer Sascha Rajkovic warnt vor Überheblichkeit. „Ich will mich auf keinen Fall blamieren“, sagte der Coach gestern. Die HSG Wilhelmshaven mit ihrem Hauptorschützen Andreas Staszewski (93 Saisontreffer) sei besser, als der Tabellenplatz vermuten lässt. Die Mannschaft, die bisher nur gegen Bützfleth gewinnen konnte, habe einige Spiele nur knapp verloren und beispielsweise Mitte Dezember gegen Barnstorf-Diepholz zur Pause nur mit einem Tor hinten gelegen. „Und die spielen zu Hause einen ganz anderen Handball als auswärts“, betont Rajkovic, dessen Mannschaft das Hinspiel deutlich mit 42:28 gewann.

Von seinen Spielern erwartet der Trainer vor allem in der Defensive eine Steigerung gegenüber dem Vorwochenende. „Wir müssen von Anfang an voll konzentriert sein und uns anstrengen. Sonst kann es passieren, dass wir uns über 60 Minuten quälen müssen“, so Rajkovic. Verzichten muss der TSV weiterhin auf Jan Mühlich. Der Keeper muss nach seiner Handverletzung noch einige Wochen pausieren. Als zweiter Torhüter neben Max Alpers reist diesmal der A-Jugendliche Thilo von Kamp mit. Steffen Krange, der am Sonntag beim Sieg in Bissendorf ein ganz starkes Herrendebüt abgeliefert hatte, soll nicht festgespielt werden.


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