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BZ 23.1.: TSV siegt, aber Rot für Meyn
Bremervördes Handballer – hier mit Krystian Brunkowski (links) – kamen gestern zu einem 41:36-Sieg in Wilhelmshaven, konnten beim Tabellenletzten allerdings nur in der Anfangsphase überzeugen. Archivfoto: Brinkmann
Wilhelmshaven. Der Zweikampf um die Spitze geht weiter. Nach dem ersten Rückrundenspieltag führt die HSG Barnstorf/Diepholz die Handball-Oberliga weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung vor dem TSV Bremervörde an. Während der Spitzenreiter gestern Abend sein Heimspiel mit 29:26 gegen Cloppenburg gewann, setzte sich der TSV Bremervörde trotz schwacher Vorstellung mit 41:36 bei Schlusslicht HSG Wilhelmshaven durch. Zum Topspiel kommt es am kommenden Sonnabend in Bremervörde. Der TSV trifft um 18 Uhr auf den Tabellendritten ATSV Habenhausen. Von Michael Brinkmann
Bremervördes Handballer reisten als klarer Favorit an den Jadebusen und wurden dieser Rolle letztlich auch gerecht. Die Grün-Roten, die das Hinspiel mit 42:28 gewonnen hatten, gewannen verdient, konnten aber vor allem in der Deckung alles andere als überzeugen. Und auch vorne war nicht alles zum Besten bestellt. Die Mannschaft erzielte zwar bereits zum dritten Mal in dieser Serie mehr als 40 Tore und demonstrierte, warum der TSV als Torfabrik der Liga gilt, ließ aber auch viele klare Chancen aus. Trainer Sascha Rajkovic war enttäuscht, denn die Zahl der Gegentreffer war ihm deutlich zu hoch.
Viel mehr noch wurmte den Coach aber die Rote Karte für Timo Meyn. Der Ex-Fredenbecker soll in der 51. Minute bei einer Abwehraktion gegen den ehemaligen Bremervörder Andreas Staszewski den Arm Richtung Gesicht hochgezogen haben. Das jedenfalls wollen die Schiedsrichter Hülsebus/Borowski gesehen haben. Sie trugen den Platzverweis in den Spielbericht ein und kassierten den Pass, so dass Meyn am kommenden Sonnabend im Topspiel gegen Habenhausen gesperrt sein wird. „Die Rote Karte passte zur heutigen Leistung. Die war ganz einfach katastrophal; vor allem in der Abwehr. Außer den zwei Punkten habe ich nichts positives zu berichten. Mit so einer Leistung kassieren wir nächstes Wochenende gegen Habenhausen eine Klatsche mit zehn Toren“, nahm Sascha Rajkovic hinterher kein Blatt vor den Mund.
Gefährdet war der Sieg in Wilhelmshaven dennoch zu keinem Zeitpunkt. Die Bremervörder legten beim Tabellenletzten, der seinen bisher einzigen Saisonsieg im Oktober gegen Bützfleth/Drochtersen landen konnten, schnell ein 4:0 und 7:1 vor und führten zur Pause mit 22:16. Der Vorsprung wurde in den zweiten 30 Minuten kontinuierlich ausgebaut. Nach 46 Minuten lagen die Gäste vor rund 100 Zuschauern mit 34:26 vorn. Die Partie war entschieden.
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DIE ZAHLEN ZUM SPIEL:
Wilhelmshaven: Andreas Wittke, Sebastian Schlisio - Lasse Maaß (3), Philipp Bogusch, Marcel Muschik (7), Eike Schanko (4), Tim Winterhalder, Daniel Link (4), Andreas Staszewski (11/3), Mirco Neunzig (6), Max Böger (1), Sebastian Pichler.
Bremervörde: Max Alpers - Timo Meyn (6), Ole Winter (5), Marcus Hölling (10), Jan Mangels (1), Dennis Grote (1), Torben Rode (2), Krystian Brunkowski (3), Fabian Rojahn, Adnan Salkic (12/5), Daniel Usadel, Pascal Sauff (1).
7-Meter:
Wilhelmshaven: 3 von 3 verwandelt
Bremervörde: 5 von 5 verwandelt
2-Minuten:
Wilhelmshaven: 6 (3x2 Eike Schanko)
Bremervörde: 3
Rote Karte:
Bremervörde: Timo Meyn
Spielfilm: 0:4, 1:4, 1:7, 2:7, 2:8, 5:8, 5:10, 6:10, 7:11, 7:13, 8:14, 11:14, 11:16, 12:16, 12:18, 14:19, 14:21, 15:22, 16:22 (HZ) - 18:22, 18:24, 19:24, 20:25, 21:26, 22:27, 23:28, 23:30, 24:30, 24:32, 25:32, 25:34, 28:34, 28:36, 31:36, 32:37, 32:39, 35:39, 35:40, 36:40, 36:41.
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