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BZ vom 12.09.2018: „Werden die Köpfe nicht hängen lassen“

Auftaktniederlage in Bremen: Bremervördes Handballerinnen – hier mit Maren Meinke – verloren 20:28 bei Werder III. Archivfoto: Brinkmann

Auftaktniederlage in Bremen: Bremervördes Handballerinnen – hier mit Maren Meinke – verloren 20:28 bei Werder III. Archivfoto: Brinkmann

Handballerinnen verlieren ihre Auftaktpartie

Von Michael Brinkmann BREMERVÖRDE. Nach den Oberliga- Herren sind am Wochenende auch die weiteren Handballmannschaften des TSV Bremervörde in die Saison gestartet. Dabei gab es für das reaktivierte zweite Herrenteam in der Regionsoberliga einen 23:22-Erfolg beim VfL Fredenbeck IV. Die Handballer der dritten Herren verloren zum Auftakt gegen Fredenbeck V, die Landesligafrauen mit 20:28 bei Werder Bremen III.

Frauen-Landesliga

Die Handballerinnen des TSV Bremevörde mussten ohne Trainer in die Saison starten. Nach einem vielversprechenden ersten Teil der Vorbereitung mit dem gerade neu verpflichteten Trainer Jens Dove gab es vier Wochen vor Saisonbeginn einen herben Rückschlag. Der neue Coach zog sich aus „zeitlichen und beruflichen Gründen“ zurück, die sich eine Woche später als TV Oyten II herausstellen sollten. Dort wurde der Ex-Stader als neuer Trainer vorgestellt. Ein wenig geschockt von dieser Situation legten die TSV- Handballerinnen trotzdem mit dem zweiten Teil der Vorbereitung los. Die ehemalige Spielerin Sylvana Zasendorf-Motzkus übernahm das Zepter und leitet das Training. Am Wochenende stand die Auftaktpartie bei Aufsteiger SV Werder Bremen III auf dem Programm. Der TSV kam schwer ins Spiel und lag zur Halbzeit 9:14 hinten. Nach klaren Ansagen in der Kabine starteten die Gäste besser in die zweite Halbzeit und holten in der 41. Minute zum 16:15 auf. Durch verletzungsbedingtes Wechseln verlor das Team aber den Faden und musste sich mit 20:28 geschlagen geben. „Wir haben und hatten leider zu viele Verletzte und Kranke in der letzten Zeit. Somit fehlten einfach die Harmonie und das Zusammenspiel – vorn wie hinten. Das Ergebnis ist aber zu hoch ausgefallen“, sagte Sylvana Zasendorf-Motzkus. „Wir lassen aber den Kopf nicht hängen und bereiten uns konzentriert auf das Derby am Sonnabend gegen die HSG Bützfleth vor“, so die Trainerin. Die Partie in der Halle Gnarrenburger Straße beginnt um 15.45 Uhr.

TSV: Sabrina Thomann - Joana Saul(1), Leefke Brunßen(2), Mareike Setzer, Julia Loznica (8/7), Yvonne Wegner (2), Janice Saul, Lea Duhme, Vivien Kullik (1), Mareike Hollstein, Maren Meinke( 2/1), Rebecca Willen, Sandra Pragmann(1), Eileen Prinzler (3)

Zweite Herrenmannschaft

Bei Fredenbeck IV entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. Über ein 2:0, 5:3, 8:7 und 9:8 ging es mit einem 11:10 für Bremervörde II in die Pause. Nach dem Wechsel erhöhte der TSV auf 13:11, um anschließend mit 14:16 (42.) in Rückstand zu geraten. Über ein 19:19 und 21:21 ging es in die heiße Phase des Spiels. Hier bewahrte der TSV Bremervörde die Ruhe und konnte nach einer Auszeit eine halbe Minute vor Schluss noch einmal Luft für den letzten Angriff holen. Hier fasste sich Dario Lemke ein Herz und traf acht Sekunden vor Schluss zum nicht unverdienten 23:22 für den TSV. „Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Das Kreisläuferspiel zwischen Fredenbecks Hajo Klintworth und Torsten Koch wurde komplett unterbunden, und auch Ex- Drittligamann Igor Sharnikau konnte im Rückraum kaum Akzente setzen gegen eine gut stehende 6:0 Deckung“, sagte Trainer Fabian Heins, dessen Team am Sonntag um 15 Uhr in der Halle Gnarrenburger Straße auf den MTV Himmelpforten trifft.

TSV: Dane Heins, Finn Schnier - Jan Philip Holst, Finn Wienberg (2), Roman von Kamp (5), Raphael Zander (1), Jan Schmidt, Carlson Brunkhorst (2), Philipp Jacobs (4), Noel Duhme (2), Jöran Engelke (2), Dario Lemke (5)

Dritte Herren

Zum Saisonstart musste sich die dritte Herrenmannschaft in der Regionsliga dem VfL Fredenbeck V mit 25:26 geschlagen geben. Es entwickelte sich im Verlauf der ersten Halbzeit ein durchaus ansehnliches und umkämpftes Spiel mit einer 11:9-Pausenführung für Bremervörde. Die Gastgeber konnten den Vorsprung nach dem Wechsel durch mehrere Gegenstöße sogar auf 16:10 ausbauen. Fredenbeck stellte taktisch um, kam zurück und zum Ausgleich. Bei den Bremervördern machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Am Ende hatten die Gastgeber dann Pech. Der letzte Wurf landete am Pfosten, so dass das Spiel 25:26 endete. Das nächste Spiel bestreitet die Dritte am Sonntag beim TuS Harsefeld.

TSV: Marcus Lütjen - Niklas Werner (4), Sebastian Schröder (2), Kai Schröder (2), Sebastian Schleier, Niclas Koschinsky (4), Eike Koopmann (6), Thomas Naujoks (1), Niklas Hollstein, Marcel Schnackenberg, Stefan Koschinsky, Hendrik Petersen (6)


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