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BZ vom 14.09.2018: Mit Emotionen aber kühlem Kopf ins Derby

Handball-Landkreisduell: Der TSV Bremervörde – hier mit Kreisläufer Jan-Ole Thode – trifft morgen auf den TuS Rotenburg. Foto: Brinkmann

Handball-Landkreisduell: Der TSV Bremervörde – hier mit Kreisläufer Jan-Ole Thode – trifft morgen auf den TuS Rotenburg. Foto: Brinkmann

TSV-Handballer erwarten morgen TuS Rotenburg

Von Michael Brinkmann BREMERVÖRDE. Die Derbyzeit in der Handball-Oberliga geht weiter. Nach der Partie vom Wochenende in Beckdorf steht für den TSV Bremervörde morgen das Landkreisduell gegen den TuS Rotenburg auf dem Programm. Die Partie wird um 18 Uhr in Halle Gnarrenburger Straße angepfiffen. Zuvor trifft um 15.45 Uhr das Bremervörder Frauenteam auf Bützfleth.

Nach dem Sieg beim SV Beckdorf wollen Bremervördes Handballer unbedingt die nächsten Punkte für den Klassenerhalt sammeln und weiteres Selbstvertrauen für das Derby eine Woche später in Fredenbeck sammeln. „Ein Sieg wäre natürlich enorm wichtig“, sagt Trainer Thomas Koch, der sein Team auf eine allerdings sehr schwierige Aufgabe vorbereitet, denn Rotenburg reist nach dem Erfolg gegen Barnstorf mit breiter Brust an die Oste. Aber auch die Bremervörder gehen mit Selbstvertrauen in die Partie. „Mit der Euphorie aus dem Beckdorf-Spiel wollen wir natürlich gewinnen“, so Trainer Thomas Koch. Motivationsprobleme seien da nicht zu erwarten. „Das ist ein Spiel, bei dem jeder von Anfang an brennt“, so der Coach. Entscheidend für einen positiven Ausgang ist aus seiner Sicht, „dass wir Rotenburg mit einer guten Deckung den Schneid abkaufen und das Gegenstoßspiel unterbinden“. Koch geht davon aus, dass der Gast auf eine offensive Abwehr setzen wird. „Dafür müssen wir Lösungen finden.“ Rotenburg verfüge über technisch gut ausgebildete junge Spieler; das gelte insbesondere für Lukas Misere und Sören Heyber im Rückraum, aber auch für Rechtsaußen Luka Bruns. „Lukas Misere zu verteidigen, ist nicht so ganz einfach, aber wir haben erfahrene Spieler in unseren Reihen“, meinte der TSV-Coach. Bei den Bremervördern sind mit Karol Moscinski und Benjamin Nijland (trifft morgen übrigens auf seinen für Rotenburg spielenden Bruder Sascha) zwei Spieler angeschlagen. „Ich gehe aber davon aus, dass beide spielen können“, so der TSV-Trainer, der auf eine volle Halle und gute Stimmung hofft. Koch: „Wir müssen mit Emotionen aber kühlem Kopf agieren“. 􀀐 Bisher gab es das Oberliga-Duell zwischen Rotenburg und Bremervörde zweimal. In der Vorsaison spielte der TSV in Rotenburg unentschieden und gewann sein Heimspiel. 􀀐 Wie Abteilungsleiter Raphael Zander mitteilte, ist mittlerweile eine Lösung für das „ewige Thema Haftmittel“ gefunden worden. Die Reinigung des Hallenbodens nach den Spielen der ersten Mannschaft hat mit Saisonbeginn die Stadt Bremervörde übernommen. Die hat den Auftrag an eine Reinigungsfirma abgegeben. Die Handballabteilung beziehungsweise die Handball GmbH beteiligt sich laut Zander an den monatlichen Kosten mit einem stattlichen Betrag.


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