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BZ vom 22.10.2018: TSV kommt böse unter die Räder

Dicke Backen: Für Bremervördes Handballer – hier mit Philipp Habermann – gab es gestern eine 27:37-Niederlage in Bissendorf.

Dicke Backen: Für Bremervördes Handballer – hier mit Philipp Habermann – gab es gestern eine 27:37-Niederlage in Bissendorf.

Handballer verlieren hoch bei Bissendorf-Holte

Von Michael Brinkmann BISSENDORF. Diese Pleite müssen sie ganz schnell aus den Köpfen bekommen: Die Oberliga- Handballer des TSV Bremervörde waren gestern chancenlos und verloren mit 27:37 beim TV Bissendorf-Holte. Trainer Thomas Koch war ziemlich bedient. Mit 3:9 Punkten liegen die TSVer auf dem drittletzten Rang.

„Das war schon ziemlich ernüchternd, um es mal vorsichtig auszudrücken“, sagte Koch wenige Minuten nach Spielende im Telefonat mit der BZ. Seine Mannschaft habe gestern fast alles vermissen lassen, um ein Spiel auf Augenhöhe bestreiten zu können. Bissendorf habe zwar eine gute Mannschaft, „aber wir haben es dem Gegner auch ziemlich leicht gemacht“, so der Coach. Abgesehen von den ausgeglichenen ersten zehn Minuten habe es weder in der Offensive noch hinten gepasst. Vor allem die Abwehrleistung passte dem Bremervörder Trainer gar nicht. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen, viel zu wenige Zweikämpfe gewonnen“, sagte Koch, dessen Mannschaft nach einem 4:4-Zwischenstand schnell auf die Verliererstraße geriet und am Ende sogar froh sein konnte, nicht noch deutlich verloren zu haben. Aber auch offensiv passte trotz erzielter 27 Tore vieles nicht zusammen. Die Gäste taten sich gegen die offensive Abwehr des neuen Tabellenzweiten schwer. „Wir waren zu statisch, haben den Ball nicht laufen lassen, sind oft zu schnell ins Eins gegen Eins gegangen und haben gleich vier Siebenmeter verworfen“, meinte Koch. Jetzt gelte es intensiv an den Fehlern zu arbeiten. „Das war heute nicht das, was wir spielen können. Hier kann man verlieren, aber nicht so. Nächsten Samstag gegen Achim/Baden müssen wir ganz anders auftreten“, so der Coach mit Blick auf die Heimpartie (18 Uhr, Halle Gnarrenburger Straße).

Telegramm
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TSV Bremervörde: Sebastian Spark, Steffen Krange - Adnan Salkic (9/1), Joscha Janssen (1), Benjamin Nijland (1), Felix Weber (3), Finn Thode (1), Karol Moscinski (10/1), Philipp Habermann (2), Marek Sickert

Spielfilm: 0:1, 2:3, 4:4, 8:6, 15:6, 16:9, 18:10 - 23:12, 28:19, 35:23, 37:27.


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