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BZ vom 24.09.2018: Klare Sache für den Favoriten

Gehörte zu den Besten beim TSV Bremervörde: Karol Moscinski erzielte bei der Derbyniederlage sieben Tore gegen seinen Ex-Klub. Fotos: Brinkmann

Gehörte zu den Besten beim TSV Bremervörde: Karol Moscinski erzielte bei der Derbyniederlage sieben Tore gegen seinen Ex-Klub. Fotos: Brinkmann

Handball-Oberliga: TSV Bremervörde verliert hoch beim VfL Fredenbeck– „Hatten keine Lösungen“

Von Michael Brinkmann FREDENBECK. Die Oberligahandballer des TSV Bremervörde haben im vierten Spiel die dritte Niederlage hinnehmen müssen. Das Team stand im Derby beim VfL Fredenbeck auf verlorenem Posten und verlor beim Meisterschaftsanwärter hoch mit 23:36 (14:19). „Wir hatten heute keine Lösungen“, sagte Trainer Thomas Koch, dessen Mannschaft auf den vorletzten Platz abgerutscht ist.

Kampf um den Ball in einem fairen Handball-Derby: TSV-Spieler Benjamin Nijland sowie die Fredenbecker Luis Krumm und Lars Kratzenberg.

Kampf um den Ball in einem fairen Handball-Derby: TSV-Spieler Benjamin Nijland sowie die Fredenbecker Luis Krumm und Lars Kratzenberg.

Bremervördes Coach zeigte Größe in der Niederlage. Thomas Koch fand nach dem Schlusspfiff nicht nur lobende Worte für den Gegner, sondern auch für seine Spieler und die mitgereisten Fans. „Ich muss mich beim Bremervörder Publikum bedanken. Ihr habt die Mannschaft toll unterstützt“, sagte der ehemalige Fredenbecker Bundesligaspieler bei der Pressekonferenz. Und an „seine“ Handballer gerichtet, meinte Koch: „Auch wenn wir hier hoch verloren haben: wie ihr zusammen haltet, ist einfach klasse“. Zusammenhalt werden die Bremervörder angesichts ihres dünn besetzten Kaders in den nächsten Wochen und Monaten allerdings auch brauchen, um das Ziel Klassenerhalt zu packen. Schon am kommenden Sonnabend ist das Team gefordert, im Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug Punkte für den Oberliga-Verbleib zu holen. Von einem Punktgewinn waren die Bremervörder in der Fredenbecker Geestlandhalle ziemlich weit entfernt. Der heimische Drittligist beherrschte das Geschehen eindeutig. „Ich hatte mir das Heimkommen natürlich anders vorgestellt, aber heute waren wir einfach unterlegen“, kannte TSV-Trainer Koch den Sieg der „Blauen“ ohne wenn und aber an. Der VfL Fredenbeck brachte vor rund 800 Zuschauern deutlich mehr Qualität aufs 20x40 Meter große Spielfeld. Vor allem die Geschwindigkeit bereiteten den TSVern große Probleme. Den ersten Treffer der Partie erzielte allerdings der Gast. Der Ex-Fredenbecker Karol Moscinski sorgte für die erste und einzige Bremervörder Führung. Der Pole ging hoch motiviert ins Spiel und gehörte trotz einiger Fehlwürfe neben Philipp Habermann und auch Keeper Steffen Krange zu den Besten seines Teams. „Für mich war das natürlich ein ganz besonderes Spiel gegen meine Kumpels. Dass wir am Ende so klar verlieren, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber wir gucken nach vorne, die Saison ist noch lang“, sagte der Rückraumspieler gegenüber der BZ. Es habe hinten und vorne einfach nicht gepasst, um Fredenbeck in die Bredouille zu bringen. „Es waren zu viele Fehler“, sagte der siebenfache Torschütze, der wie seine Teamkollegen im Angriff immer wieder seinen Meister in VfLKeeper Fabian Piatke fand. Der Torhüter war in Topform und parierte unter anderem drei von sechs Siebenmetern.

VfL Fredenbeck - TSV Bremervörde 36:23

Tore VfL: Jürgen Steinscherer (7/4), Luis Krumm (3), Jonas Buhrfeind (2), Paul Mbanefo (2), Yakup Köksal (1), Maximilian Lens (4), Arne Eschweiler (3), Torben Sauff (1), Ole Richter (3), Mikkel Thomsen (1), Milan Stancic (6)

TSV Bremervörde: Steffen Krange - Karol Moscinsky (7/2), Felix Weber (4), Benjamin Nijland (1), Jan-Ole Thode (2), Joscha Janssen, Adnan Salkic (1), Jannes Hollstein (1), Finn Thode, Marek Sickert (1), Philipp Habermann (6)

Schiedsrichter: Elke Schumacher und Thoralf Becker

Zeitstrafen: 6:6 Minuten,

Siebenmeter:5/4:6/3,

Spielfilm: 0:1, 5:1, 8:5, 13:7, 14:10, 19:14 - 24:15 (41.), 28:16, 28:21, 34:21, 36:23


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