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BZ vom 25.09.2017: TSV ohne Chance beim Spitzenreiter

Lars von Kamp erzielte fünf Treffer bei der 23:32-Niederlage.

Lars von Kamp erzielte fünf Treffer bei der 23:32-Niederlage.

Handball-Oberliga: Bremervörde verliert mit 23:32 bei der SG Varel/Altjührden – Freitag Heimspiel gegen Habenhausen II

Von Michael Brinkmann ALTJÜHRDEN/BREMERVÖRDE. Zweites Auswärtsspiel – zweite Niederlage: Die Handballer des TSV Bremervörde verloren am Sonnabend vor 500 Zuschauern deutlich mit 23:32 bei der SG Varel/Altjührden. Die Partie beim Drittliga- Absteiger war schon zur Pause gelaufen, denn der Gastgeber führte mit 15:8. Für den TSV gibt es jetzt in eigener Halle die nächste Gelegenheit, Punkte für den Oberliga-Klassenerhalt zu sammeln. Am Freitag (20.15 Uhr) kommt der ATSV Habenhausen II.

Nach dem Sieg gegen Beckdorf hatte Trainer Thomas Koch seiner Mannschaft auch für das Spiel in Altjührden etwas zugetraut. Die Bremervörder konnten die Erwartungen aber nicht erfüllen. Vor allem in der Offensive lief es bei den Gästen insbesondere in der ersten Halbzeit schlecht. Gegen die kompakte Defensive des Tabellenführers gab es kaum ein Durchkommen. Zwar konnte der TSV die Partie in der Anfangsphase bis zum 4:3 offen gestalten, hatte dann aber einen 2:9-Negativlauf, so dass Varel auf 13:5 davonzog. „Wir mussten uns gegen die exzellente Deckung von Varel jedes Tor hart erkämpfen“, sagte Trainer Thomas Koch. Die Partie sei vor allem für die Youngster im Team eine Lehrstunde gewesen. Zudem sei der Gegner gut auf die Spielweise seiner Mannschaft eingestellt gewesen. Nach einer Auszeit lief es bis zum Seitenwechsel dann zwar etwas besser, der Rückstand blieb aber deutlich. Die Bremervörder bekamen dabei vor allem SGShooter Oliver Staszewski nicht in den Griff. Der Rückraumspieler erzielte neun Tore. Auf diese Trefferzahl brachte es auch Adnan Salkic, der damit bester Werfer bei den Gästen war. Keine Trainerschelte Auch in der zweiten Halbzeit hatte Varel die faire Partie mit nur insgesamt sieben Zeitstrafen im Griff. Die Bremervörder kamen zwar noch einmal auf vier Toren heran, nahmen Torjäger Staszewski durch Luka Stein in Manndeckung, doch der Spitzenreiter hatte sich darauf bald eingestellt und erhöhte den Vorsprung wieder und gewann, so Koch, letztlich auch in der Höhe verdient. Vorwurfe wollte der Coach seiner Mannschaft allerdings nicht machen. „Jungs haben alles gegeben. Die Niederlage ist kein Beinbruch, denn Varel ist nicht unsere Kragenweite. Das muss man einfach so feststellen“, sagte Koch, der für kommenden Freitag einen Heimsieg gegen Habenhausen aber klar als Zielsetzung ausgibt. „Das Spiel müssen wir gewinnen.“

TSV: Sebastian Spark - David Brune, Lars von Kamp (5), Adnan Salkic (9/2), Phillip Habermann (2), Luka Stein (1), Jan Mangels (1), Jan-Ole Thode (4), Felix Weber (1), Jannes Hollstein, Meinke, Finn Thode, Rafael Steffens, Roman von Kamp.


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